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Projektbeschreibung

Jugendsprache(n) in Österreich - Zur Interaktion von Dialekt und alterspräferentiellem Sprachgebrauch im urbanen und ruralen Raum

Der regen Auseinandersetzung mit dem Sprachgebrauch Jugendlicher in der bundes- und schweizerdeutschen Germanistik steht eine in Österreich de facto nicht existente Jugendsprachforschung gegenüber. Die Erforschung alterspräferentieller Varianten hinsichtlich des Zusammenspiels verschiedener Sprechstile, Varietäten und (Fremd-)Sprachen stellt in Österreich ein dringendes Desideratum dar. Das Projekt widmet sich daher Jugendsprache(n) in Österreich aus variationslinguistischer und pragmatischer Perspektive und liefert Analysen grammatischer sowie prosodischer Phänomene in mündlichen Äußerungen Jugendlicher Österreichs.

Jugendlicher Sprachgebrauch wird als Teil des Spektrums muttersprachlicher bzw. lokalsprachlicher Kompetenz aufgefasst. Da Jugendsprachen in Österreich stark dialektal beeinflusst sind, bezieht das Projekt eine dialektologische Perspektive mit ein, berücksichtigt aber auch – besonders im Bereich urbaner Ballungszentren – Phänomene des Sprachkontakts mit Migrationssprachen.

Drei zentrale Ziele werden dabei verfolgt: Erstens sollen erstmalig in diatopischer Gewichtung Freizeitgespräche unter Jugendlichen sowie als Vergleich Gespräche unter Erwachsenen in Österreich als Korpus dokumentiert und nach Abschluss des Projekts der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Zweitens wird als linguistisches Ziel die Erfassung und Beschreibung alterspräferentieller Varianten mit besonderem Fokus auf dem Zusammenhang von Jugendsprache und Dialekt verfolgt.

Drittens hat das Projekt ein didaktisches Ziel: Die Projektergebnisse sollen methodisch-didaktisch aufbereitet und in Auszügen als Materialien für den muttersprachlichen Deutschunterricht, aber auch für den DaZ- und DaF-Unterricht, angeboten werden.

 

Prinzipiell ist das Projekt in zwei Phasen angelegt, in denen die diskursiven Daten zum urbanen Raum und jene zum ruralen Raum in je drei Jahren aufbereitet und analysiert werden. Die am Ende der ersten Phase entstehende Publikation zum urbanen Raum soll nach Beendigung der zweiten Phase durch eine kontrastiv angelegte Publikation unter Berücksichtigung des ruralen Raums komplettiert werden.

Projektlaufzeit erste Phase: August 2013-Juli 2016 (gefördert vom FWF)

Geplante Projektlaufzeit zweite Phase: August 2016-Juli 2019

 


Kontakt

Projektbüro
Heinrichstrasse 26, 6. Stock, Tür-Nr.: 44/48 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 2632
Mobil:+43 (0)316 380 - 2639

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Projektleiter
Mozartgasse 8/II 8010 Graz
Univ.-Prof. Dr. Arne Ziegler Telefon:+43 (0)316 380 - 8165

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