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Zentrale Forschungsfragen

"Voll krass", "echt fett", "urkeksi" - Ausdrücke wie diese werden in Wissenschaft und Medien gerne als plakative Beispiele für die Besonderheiten von Jugendkommunikation genannt. Inwiefern diese auch in Österreich in der Jugendkommunikation vorkommen, und ob es auch auf anderen sprachlichen Ebenen (etwa im Satzbau) bestimmte Muster gibt, die von österreichischen Jugendlichen bevorzugt verwendet werden, wurde bisher kaum erforscht.

 

Das Projekt "Jugendsprache(n) in Österreich" widmet sich daher folgenden Forschungsfragen:

 

  • Inwieweit beeinflusst in Österreich der Dialekt jugendliches Sprechen, sind hier Stadt-Land-Differenzen auszumachen und wenn ja, in welchen Merkmalen äußern sich diese?
  • Inwieweit nimmt der Sprachgebrauch Jugendlicher mit Migrationshintergrund Einfluss auf den Sprachgebrauch Jugendlicher in gemischtethnischen Gruppen? Welche Rolle spielt in diesen Zusammenhängen der Dialekt und wie ist er funktionalisiert?
  • Bildet sich im urbanen Raum durch Effekte von Migration ein eigenständiges altersprä-ferentielles Register heraus, das sich vom vergleichbaren ländlichen Raum unterscheidet?
  • Ist generell von einem verstärkten Dialektgebrauch unter Jugendlichen in Österreich im Vergleich zu Jugendlichen im bundesdeutschen Sprachraum auszugehen oder lässt sich dies nur für ländliche Jugendkommunikation bestätigen?
  • Sind neben alters- und gruppenpräferentiellen Sprechweisen auch Geschlechterspezifika auszumachen? Gibt es Hinweise auf geschlechtstypische Kommunikationssituationen und Kommunikationsmuster?

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